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Trauung

Die Kirche Gerzensee eignet sich für Hochzeitsgesellschaften bis zu maximal 150 Personen.
Die Parkmöglichkeiten bei der Kirche sind beschränkt. Für grosse Gesellschaften empfiehlt sich die Anreise mit dem Car.

Der Traugottesdienst muss von einem Pfarrer oder einer Pfarrerin geleitet werden. Paare, die nicht in Gerzensee wohnen, bringen ihren Pfarrer / ihre Pfarrerin mit.


Für Mitglieder der Kirchgemeinde Gerzensee sind Pfarrer, Kirchenbenützung und Orgeldienst unentgeltlich.


Für Auswärtige gelten ab 1. Januar 2008 folgende Gebühren:

Die Benützungsgebühr für die Kirche inklusive Entschädigung für die Sigristin beträgt Fr. 430.-

Orgeldienst: Fr. 180.-

Bei Fragen und für Reservationen wenden Sie sich bitte ans Pfarramt: Tel. 031 781 39 69

Die Kirchliche Trauung: Was sie bedeutet

Auszug aus dem Heft "Die kirchliche Trauung" der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn.
Dieses Heft können Sie hier downloaden. (1,43 MB)
Heft 2011



Die Trauung – Übergang in eine neue Lebensphase

Die Trauung ist ein Lebensübergang,
egal ob sie kirchlich gefeiert
wird oder nicht. Mit der Eheschliessung
steht eine Partnerschaft auf
einer neuen rechtlichen Grundlage,
was ihr eine grössere Verbindlichkeit
verleiht. Die Ehe geniesst mehr
Respekt und Schutz von aussen. Sie
ist auf Dauer angelegt. Die Brautleute
erklären sich bereit, Freud
und Leid zu teilen, gegenseitige
Verantwortung zu tragen, gemeinsame
Interessen zu wahren, sich
auf ein Du einzulassen. Wer eine
Ehe schliesst, gehört nun auch in
eine «Schwieger-Familie». Die Ehe
ist Teil eines Geflechts von Familien
und Generationen.
Auch in der von Individualismus
und Mobilität geprägten modernen
Welt entspricht es einem Bedürfnis
vieler, diesen Lebensübergang
in einem Ritual zu feiern. Es ist
eine schöne Aufgabe für die Kirchen,
Menschen bei diesem Schritt
zu begleiten und eine Feier mitzugestalten,
die dem Brautpaar entspricht.

Die biblische Basis der kirchlichen Hochzeit

Das Eheverständnis der verschiedenen
christlichen Kirchen wurzelt in
den biblischen Überlieferungen zu
Ehe und Partnerschaft und in der
jüdisch-christlichen Tradition.
Wichtige Aspekte sind dabei die
gottesebenbildliche Schöpfung der
Menschheit als Mann und Frau, die
Grundregeln des Zusammenlebens,
wie sie in den Geboten des Alten
und Neuen Testamentes zum Ausdruck
kommen und der Vergleich
der ehelichen Liebe mit der Liebe
Gottes zu seinem Volk respektive
der Liebe Christi zur Kirche.

Zivile Trauung geht vor

In der Schweiz können nur Paare
kirchlich getraut werden, die ihre
Ehe bereits auf dem Zivilstandsamt
geschlossen haben. Die zivile
Trauung ist in jedem Fall Voraussetzung
für die kirchliche Trauung,
gleichgültig, ob diese in der christkatholischen,
der römisch-katholischen
oder in der reformierten
Kirche stattfinden soll.

Kirchlich heiraten?

Die kirchliche Trauung verleiht der
Hochzeit besonderen Glanz. Für
manches Paar ist das schon Grund
genug zur Feier in der Kirche.
Viele sehen aber darin mehr. Sie
spüren, dass sie für ihren gemeinsamen
Weg den Segen Gottes und
das Mitgehen einer Gemeinschaft
brauchen. Und sie ahnen, dass die
religiösen, kirchlichen Prägungen
ihr Leben als Paar mitbestimmen
werden.
Wohl alle, die heiraten, suchen nach
einer verlässlichen, von gegenseitigem
Vertrauen und Respekt
geprägten Beziehung, in der sich
die Eheleute als Individuen und
als Paar entfalten können. Treue
ist eine Qualität, die in jeder
tiefen Beziehung zwischen zwei
Menschen als Grundwert da ist.
Zugleich weiss aber auch jeder
Mensch, wie zerbrechlich Beziehungen
sind und wie oft sie sich verändern.
Deshalb bitten die Brautpaare
bei der kirchlichen Trauung um den
Segen Gottes und vertrauen darauf,
dass Gott in ihrem ehelichen
Zusammenleben gegenwärtig ist.



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